Geschrieben von: Manfred Gerkensmeyer
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Fördermittel für Existenzgründung

Spedition und Logistikunternehmen aus Niedersachsen - Erweiterung des Gebäudes

Spedition und Logistikunternehmen aus Niedersachsen - Erweiterung des Gebäudes

Beim Klienten von Fördermittel Plus handelte es sich um ein Speditions- und Logistikunternehmen aus Niedersachsen. Entgegen dem allgemeinen Branchentrend, der durch rückläufige Aufträge und einen harten Preiskampf gekennzeichnet war, konnte das Unternehmen expandieren. Eine konstante Aufwärtsentwicklung und langfristige Verträge mit namhaften Kunden machten es möglich.

Spedition und Logistikunternehmen aus Niedersachsen - Erweiterung des Gebäudes

Beim Klienten von Fördermittel Plus handelte es sich um ein Speditions- und Logistikunternehmen aus Niedersachsen. Entgegen dem allgemeinen Branchentrend, der durch rückläufige Aufträge und einen harten Preiskampf gekennzeichnet war, konnte das Unternehmen expandieren. Eine konstante Aufwärtsentwicklung und langfristige Verträge mit namhaften Kunden machten es möglich.

Investitions- und Betriebsmittelkredite benötigt

Vor diesem Hintergrund sollten die vorhandenen Gebäudekapazitäten erweitert werden, um zusätzliche Lagermöglichkeiten zu schaffen. Dabei wurden nicht nur Fremdmittel zur Finanzierung der Gebäudeerweiterung, sondern auch Betriebsmittelkredite zur Deckung von Anlauf- und Lagerkosten benötigt. Das Unternehmen schöpfte die Kontokorrentlinie seiner Hausbank bereits dauerhaft aus. Insgesamt ging es um ein Volumen von 500.000 Euro für die Erweiterung und 150.000 Euro für die Betriebsmittelfinanzierung. Dafür sollten die bestehenden Fördermöglichkeiten optimal ausgeschöpft werden.

Paket aus Förderdarlehen und Zuschüssen

Der Berater von Fördermittel Plus empfahl ein Finanzierungspaket aus Förderdarlehen und öffentlichen Zuschüssen. Beim Darlehen handelte es sich um einen langfristigen Kredit der NBank - des niedersächsischen Landesförderinstituts -, der neben günstigen Zinsen eine Laufzeit bis zu zwanzig Jahren, optional eine gleichlange Zinsbindung und jederzeit kostenlose Sondertilgungen vorsah. In den ersten drei Jahren war der Kredit tilgungsfrei, was deutlich zur Liquiditätsentlastung beitrug.

Bürgschaft zur Absicherung erforderlich

Im vorliegenden Fall musste das Darlehen mit einer Bürgschaft kombiniert werden. Aufgrund der geltenden Bewertungsrichtlinien für die Sicherheitenbewertung reichte die erweiterte Immobilie nämlich alleine als Sicherheit für das Darlehen nicht aus. Eine Bürgschaft der Niedersächsischen Bürgschaftsbank sollte die bestehende Sicherheitenlücke schließen. Die Kreditgewährung erfolgte über die Hausbank des Unternehmens. Die war - wie bei Förderdarlehen üblich - die kreditgebende Bank, die sich entsprechend beim Fördermittel-Geber refinanzierte.

Zuschüsse für Sondertilgung verwandt

Zuschüsse bildeten den zweiten Baustein der Finanzierungslösung. Nach einer kurzen Recherche war recht schnell klar, dass das Unternehmen in einem sogenannten GA-Fördergebiet lag. Das Kürzel 'GA' steht dabei für 'Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der regionalen Wirtschaftsstruktur' und bezeichnet ein von Bund und Ländern getragenes Maßnahmenpaket zur Regionalförderung in strukturschwachen Gebieten. Für die Inanspruchnahme der Förderung war es nötig, dass das Unternehmen mehr als 50 Prozent seiner Umsätze im Logistik-Bereich tätigte. Diese Bedingung war erfüllt. Daher konnte ein nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von 15 Prozent der geplanten Baukosten beantragt werden. Die zuständige Stelle bewilligte denn auch den Antrag problemlos. Der Zuschuss wurde sofort zu einer Sondertilgung eingesetzt. Dadurch wurden die laufenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen deutlich reduziert.

Problemlose Umsetzung

Dank des Berater-Know Hows konnte die Umsetzung des Finanzierungsvorhabens problemlos erfolgen. Der Fördermittel-Experte unterstützte die Erstellung des Business Plans, der eine wesentliche Voraussetzung für die Förderung ist. Die Beteiligten an der Finanzierung - das Unternehmen, die Hausbank, NBank, Niedersächsische Bürgschaftsbank und die zuständige Wirtschaftsförderstelle - konnten optimal in den Finanzierungsprozess eingebunden werden. In jeder Phase der Beantragung und Fördermittel-Gewährung war das Verfahren für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar.

Weiter auf Erfolgskurs

Mit der gefundenen Lösung konnte das Unternehmen sein geplantes Vorhaben realisieren. Durch die Gebäudeerweiterung wurden zusätzliche Lagerkapazitäten geschaffen. Dadurch konnten die Ablaufprozesse in der Lagerhaltung nachhaltig verbessert werden. Besonders vorteilhaft wirkte sich die günstigere Betriebsmittelfinanzierung aus. Teure Zinsen für die Kontokorrent-Ausschöpfung konnten gespart werden. Damit war der Weg frei für eine Fortsetzung des Erfolgskurses.