Geschrieben von: Manfred Gerkensmeyer
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Fördermittel wegen schlechter Auftragslage

Einsatz von Fördermittel wegen verschlechterter Auftragsstruktur - Logistik und Spedition

Einsatz von Fördermittel wegen verschlechterter Auftragsstruktur - Logistikunternehmen und Spedition
in Westdeutschland

Einsatz von Fördermittel wegen verschlechterter Auftragsstruktur - Logistikunternehmen und Spedition
in Westdeutschland

Im vorliegenden Fall ging es um ein zehn Jahre altes Dienstleistungsunternehmen in Westdeutschland mit Tätigkeitsschwerpunkten in den Bereichen Logistik und Spedition. Das Unternehmen war in ernsthafte Liquiditätsschwierigkeiten geraten.

Anfangs überaus erfolgreich

In den ersten fünf Jahren der Geschäftstätigkeit hatte sich der Dienstleister zunächst sehr erfolgreich entwickelt. Der Erfolg wurde allerdings wesentlich durch Geschäftsbeziehungen zu einigen wenigen Kunden mit besonders profitablen Aufträgen geprägt. Dank des hervorragenden Gewinns war auch der Cash Flow des Unternehmens sehr gut. Man konnte sogar auf einen Kontokorrentkredit der Hausbank verzichten.

Krise und verändertes Kundenverhalten belasten

Dies änderte sich nachhaltig im Zuge der Wirtschaftskrise. Die Ertragslage verschlechterte sich deutlich. Erschwerend kam hinzu, dass einer der Hauptauftraggeber seine Einkaufspolitik änderte. Bedingt durch einen Managementwechsel im Einkauf waren die Ausschreibungen jetzt wesentlich schärfer kalkuliert. Sie konnten von dem Dienstleister nur noch mit Verlust abgewickelt werden.

Anhaltende Verluste bedrohen Liquidität

Als sich die Situation nicht verbesserte, kündigte das Unternehmen nach einigen Monaten die Geschäftsbeziehung. Inzwischen war allerdings durch die aufgelaufenen Verluste die Liquiditätssituation bereits sehr angespannt. Selbst ein Kontokorrentkredit der Hausbank reichte nicht mehr aus.

Beratungs-Expertise gefragt

In dieser Situation wurde auf die Beratungs-Expertise von Fördermittel Plus zurückgegriffen. Mit Hilfe des Beraters sollten geeignete Fördermittel zur Verbesserung der Liquidität identifiziert werden. Dazu war zunächst ein fundierter Business Plan zu entwickeln. Dessen Herzstück bildete ein Maßnahmenpaket, um bestehende Schwachstellen in der Kalkulation zu beseitigen und mögliche Verlustrisiken künftig früher zu erkennen.

Kombination von Förderkredit und Bürgschaft

Mit einem Fördermittel-Kredit in Höhe von 80.000 Euro sollten dem Unternehmen neue Mittel zugeführt werden. Wesentlich für das Gelingen des Finanzierungskonzepts war dabei die Einbindung einer Förder-Bürgschaft, um die Kreditvergabe entsprechend abzusichern. Die Hausbank erklärte sich dadurch dazu bereit, das Finanzierungskonzept mitzutragen und entsprechende Fördermittel zu beantragen.

Liquidität entspannt - Sicherung gelungen

Der schließlich gewährte Förderkredit hatte eine Laufzeit von fünf Jahren und verfügte über ein tilgungsfreies Anfangsjahr. Damit war sichergestellt, dass die frische Liquidität dem Unternehmen auch länger zur Verfügung stand. Die Tatsache, dass im ersten Jahr nur Zinsen und keine Tilgungen zu leisten waren, wirkte dabei zusätzlich liquiditätsentlastend. Die Situation des an sich gesunden Unternehmens konnte damit stabilisiert und auf Dauer gesichert werden.