Geschrieben von: Manfred Gerkensmeyer
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Kauf eines Grundstücks, Neubau eines Firmengebäudes durch Fördermittel

Kauf eines Grundstücks, Neubau eines Firmengebäudes durch Fördermittel

Kauf eines Grundstücks, Neubau eines Firmengebäudes

In dem konkreten Fall war der Klient ein deutsches Vertriebsunternehmen eines ausländischen Maschinenbauers, der sich im Bereich Sondermaschinenbau und Zerspanungstechnik betätigte. Die Vertriebstochter plante den Neubau eines Firmengebäudes am Standort in Nordrhein-Westfalen. Damit sollte dem zusätzlichen Raumbedarf Rechnung getragen werden, der durch geplante Neueinstellungen und den perspektivischen weiteren Ausbau der Vertriebsmannschaft entstanden war.

Kauf eines Grundstücks, Neubau eines Firmengebäudes

In dem konkreten Fall war der Klient ein deutsches Vertriebsunternehmen eines ausländischen Maschinenbauers, der sich im Bereich Sondermaschinenbau und Zerspanungstechnik betätigte. Die Vertriebstochter plante den Neubau eines Firmengebäudes am Standort in Nordrhein-Westfalen. Damit sollte dem zusätzlichen Raumbedarf Rechnung getragen werden, der durch geplante Neueinstellungen und den perspektivischen weiteren Ausbau der Vertriebsmannschaft entstanden war.

Optimale Finanzierungslösung gefragt

Der Berater von Fördermittel Plus hatte die Aufgabe, für das Projekt ein geeignetes Finanzierungspaket zu entwickeln, das öffentliche Fördermittel optimal ausschöpfte. Die Finanzierung sollte zum einen den Erwerb eines Grundstücks, zum anderen die Errichtung des Gebäudes abdecken. Insgesamt ging es um ein Volumen von 700.000 Euro.

Zuschussförderung angestrebt

In einem ersten Schritt war festzustellen, ob öffentliche Zuschüsse für das Projekt genutzt werden konnten. Zuschüsse haben gegenüber Förderdarlehen den entscheidenden Vorteil, dass sie bei zweckgerichteter Verwendung nicht zurückgezahlt werden müssen. Es handelt sich also praktisch um 'geschenktes Geld', das wie Eigenkapital wirkt.

Erfolgreiches Erst-Gespräch

Innerhalb kürzester Zeit konnte der Berater ein passendes Zuschussprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen ermitteln. Bei einer Investition am geplanten Standort wurden Zuschüsse gewährt, wenn neben der Gebäudeerrichtung auch zusätzliche Mitarbeiter eingestellt wurden. Das war hier gegeben. In einem gemeinsam mit dem Klienten geführten Erst-Gespräch mit der zuständigen Stelle für die Fördermittelvergabe wurde schnell festgestellt, dass das Unternehmen eine entsprechende Förderung in Höhe von 100.000 Euro in Anspruch nehmen konnte. Das war der letzte Anstoß für die Umsetzung des Vorhabens.

Kombination auf Förder- und Bankdarlehen

Der Berater von Fördermittel Plus sollte jetzt auch die restliche Finanzierung in Angriff nehmen. Es waren noch 600.000 Euro aufzubringen. Der Fördermittel-Experte empfahl eine Kombination aus zwei Darlehen: der größte Teil des Finanzierungsbedarfs - 500.000 Euro - sollte durch ein Förderdarlehen der NRW-Bank abgedeckt werden. Das Darlehen sah eine Laufzeit von 20 Jahren mit zehnjähriger Zinsbindung vor. Besonders vorteilhaft waren die zwei tilgungsfreien Anfangsjahre. Mit der dadurch bewirkten Liquiditätsentlastung konnte ein reibungsloser Geschäftsablauf nach Abschluss des Bauvorhabens gewährleistet werden. Der Zinssatz von 2,2 Prozent war zu diesem Zeitpunkt besonders günstig. Die restlichen 100.000 Euro sollten durch ein normales Bankdarlehen aufgebracht werden.

Business-Plan entwickelt

Nachdem das Finanzierungspaket feststand, ging es darum, die Mittel zu beantragen. Notwendig war die Aufstellung eines aussagefähigen und fundierten Business-Plans, der den Kreditgebern und der für die Zuschussförderung zuständigen Stelle als Grundlage für eine positive Entscheidung dienen sollte. Dank der umfangreichen Erfahrung des Beraters war die Erarbeitung des Business-Plans kein Problem. Er wusste genau, welche Daten und Informationen benötigt wurden und konnte sie entsprechend aufbereiten.

Firmen-Rating hilft beim Verhandeln

Eine Besonderheit im vorliegenden Fall war die Entwicklung eines Firmen-Ratings. Dies diente zum einen zur Einschätzung der Bonität des Unternehmens als Basis für die angestrebten Kreditkonditionen, zum anderen als Argumentarium für die anstehenden Kreditverhandlungen. Der Berater hatte empfohlen, sich bei dem Bankdarlehen nicht auf eine bestimmte Bank zu fokussieren, sondern mehrere Angebote einzuholen und zu prüfen.

Das beste Bankdarlehen gewählt

Der Berater begleitete den Klienten zu den Bankgesprächen. Dabei stellte sich schnell heraus, dass erhebliche Konditionenunterschiede zwischen den einzelnen Häusern bestanden. Schließlich entschied man sich für das beste Angebot - ein Darlehen mit zehnjähriger Laufzeit und einem Zinssatz zu 2,4 Prozent. Außerdem konnte eine jederzeit mögliche kostenlose Sondertilgung vereinbart werden.

Umsetzung gelungen

Dank des Einsatzes des Beraters von Fördermittel Plus konnten die Finanzierungsverhandlungen zügig und erfolgreich abgeschlossen werden. Damit stand der Umsetzung des Vorhabens nichts mehr im Wege. Rasch wurde mit den Bauarbeiten begonnen, und schon kurze Zeit später erfolgte die Einstellung neuer Mitarbeiter.