Geschrieben von: Manfred Gerkensmeyer
Zugriffe: 3719
Fördermittel für Umschuldung und Kontokorrent

Umschuldung und Kontokorrent - Sanitärunternehmen

Praxisfälle - Umschuldung und Kontokorrent - Heizungs- und Sanitärunternehmen
aus Niedersachsen

In diesem Fall hatte ein Unternehmen im Bereich der Heizungs- und Sanitärtechnik Probleme, seine Kontokorrentlinie einzuhalten. Aufgrund einer etwas rückläufigen Auftragslage und gestiegener Kosten musste immer häufiger auf den Kontokorrentkredit zurückgegriffen werden. Es kam schließlich zu einer sogenannten 'Sockelinanspruchnahme', das heißt, das Unternehmen musste einen erheblichen Teil seiner Kontokorrentlinie in Höhe von 50.000 Euro permanent nutzen, befand ich also dauerhaft im Soll.

Umschuldung dringend notwendig

Dem Berater von Fördermittel Plus fiel daher die Aufgabe zu, eine Umschuldung zu prüfen. Die war dringend geboten, denn für den Kontokorrentkredit musste das Unternehmen einen Zinssatz von 14 Prozent zahlen. Die Bank verlangte diesen hohen Satz wegen des vermeintlich gestiegenen Risikos. Angestrebt wurde die Umwandlung in einen Ratenkredit mit festen Zins- und Tilgungsleistungen zu einem Zinssatz von 5,9 Prozent. Außerdem sollte eine neue Kontokorrentlinie vereinbart werden, um Zahlungsspitzen abdecken zu können.

Überzeugendes Konzept entwickelt

Gemeinsam mit dem Kunden erstellte der Berater einen aussagekräftigen Business Plan, der fundierte Argumente für die Umschuldung bot und die Notwendigkeit einer neuen Kreditlinie aufzeigte. Der Berater begleitete den Kunden auch bei den anstehenden Bankgesprächen. Die zeigte sich von dem Konzept überzeugt und willigte in den Lösungsvorschlag ein.

Umsetzung bringt spürbare Vorteile

Die alte Kontokorrentlinie wurde in einen Kredit umgeschuldet, zusätzlich erhielt der Kunde eine neue Kreditlinie in Höhe von 25.000 Euro. Mit dem Kredit konnte das Unternehmen einen deutlichen Zinsvorteil und damit Kostenersparnisse erzielen. Gleichzeitig sorgte die vereinbarte Tilgung für eine regelmäßige Kreditrückführung. Im vorliegenden Fall führte die Kreditgewährung sogar zu einem kleinen Guthaben. Damit konnte der Kunde die anstehenden Aufträge vorfinanzieren. Die Kontokorrentlinie wurde - wie im Business Plan vorgesehen - nur benötigt, um Spitzen vor allem am Monatsende aufzufangen.

Alle Beteiligen sehr zufrieden

Die gefundene Lösung bot sowohl dem Kunden als auch der Bank einen spürbaren Mehrwert. Beide zeigten sich denn auch äußerst zufrieden mit dem Konzept des Fördermittel Plus-Beraters. Die einvernehmliche Einigung trug insgesamt zu einem deutlich besseren Verhältnis zwischen Kunde und Bank bei.